Wieder desolat: Acht DFB-Stars mit der Note 5

Nach der Pleite gegen Polen setzte es für das DFB-Team auch gegen Kolumbien eine Niederlage. Kein Nationalspieler zeigte dabei Normalform. Die Einzelkritik.

Hansi Flick klangen die lauten Pfiffe und Unmutsbekundungen in den Ohren, als er nach dem dritten Testspiel-Flop sofort in den Katakomben der Schalker Arena verschwand. Seine Spieler ließ der Bundestrainer frustriert auf dem Rasen zurück.

Die Ratlosigkeit war groß nach dem 0:2 (0:0) gegen Kolumbien. Der EM-Gastgeber Deutschland taumelt mit einer verunsicherten Nationalelf und noch größeren Zweifeln an Flick in die Sommerpause. Auf das wilde 3:3 gegen die Ukraine und das ernüchternde 0:1 in Polen folgte zum Abschluss einer desaströsen WM-Saison ein hilfloser Auftritt gegen ein klar besseres Team aus Kolumbien.

Flick vertraut auf den September

"Ich bin sehr enttäuscht, dass wir nicht das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Wir wollten etwas ausprobieren, das ging in die Hose. Die Argumente sind nicht auf unserer Seite", sagte Flick beim TV-Sender RTL und fügte hinzu: "Wir müssen im September eine andere Leistung, eine andere Bereitschaft zeigen. Es fehlt uns der Tick, vielleicht auch das Selbstvertrauen. Das ist ein Kreislauf, den müssen wir durchbrechen. Im Moment läuft es ein bisschen gegen uns."

Der herausragende Luis Diaz vom FC Liverpool per Kopfball (54. Minute) und Juan Cuadrado per Handelfmeter (82.) erzielten die Tore für die auch als Kollektiv überzeugenden Südamerikaner. Flick saß am Ende zunehmend konsterniert auf der Bank – und die 50.421 bedienten Zuschauerinnen und Zuschauer verließen die nicht ausverkaufte Schalker Arena enttäuscht und ratlos.

Dabei zeigte kein Nationalspieler in den 90 Minuten Normalform. Die Einzelkritik lesen Sie hier oder oben.

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