Vorwürfe gegen Rammstein "wiegen so schwer" – Senatorin zieht Konsequenzen

In der Causa Rammstein hat sich nun Berlins Innensenatorin positioniert. Sie spricht von "schwerwiegenden Vorwürfen" und zieht direkt Konsequenzen.

Berlins Innensenatorin Iris Spranger will keine Rammstein-Aftershowpartys in Liegenschaften, für die sie verantwortlich ist. Das gab sie über Twitter bekannt. Dort schrieb sie, es gelte zwar, die Ermittlungen abzuwarten, "aber die Vorwürfe wiegen so schwer, dass Schutz & Sicherheit der Frauen absoluten Vorrang haben".

Mehrere Frauen hatten in den vergangenen Tagen Vorwürfe gegen den Frontman der Band, Till Lindemann, erhoben. Sie sprachen von teils beängstigenden Situationen. Bei den Konzerten der Band seien junge Frauen gefragt worden, ob sie zur Aftershowparty kommen wollen. Auch der Vorwurf von erzwungenen sexuellen Handlungen steht im Raum. Mitte Juli tritt Rammstein im Berliner Olympiastadion auf. Ob es dort Aftershowpartys geben soll, erfahren Sie hier.

Die Band wies die Vorwürfe zunächst zurück. Inzwischen hat Rammstein eine Anwaltskanzlei mit der Prüfung der Anschuldigungen beauftragt. Ziel ist es demnach, die Sachlage aufzuklären. Dabei geht es etwa um den Einsatz von Drogen ohne Wissen der Beteiligten im Umfeld des Konzertes.

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