Schon wieder: Endspiel-Drama um City-Star De Bruyne

Der belgische Mittelfeldspieler muss im Finale gegen Inter Mailand früh ausgewechselt werden. Eine Situation, die De Bruyne bereits aus der Vergangenheit kennt – aber mit einem maßgeblichen Unterschied.

Für einen Moment sah es so aus, als würde Kevin De Bruyne erneut einen Albtraum im Champions-League-Finale erleben. Der Starspieler von Manchester City verließ in der 36. Minute des Endspiels in Istanbul beim Stand von 0:0 verletzungsbedingt den Platz, er war zuvor auf dem Rasen am Oberschenkel behandelt worden. Versuchte es dann noch mal, wollte auf die Zähne beißen. Merkte dann aber schnell bei einem Sprintversuch: Es geht nicht mehr. Und wirkte sichtlich mitgenommen. Der 31-Jährige setzte sich geknickt auf die Bank, für ihn kam dann Phil Foden auf den Rasen. Kurios: Diese Situation erlebte De Bruyne schon einmal – mit dramatischen Folgen für seine Mannschaft.

Rückblick: Vor zwei Jahren, im Finale der Königsklasse 2021 gegen den FC Chelsea, war die verletzungsbedingte Auswechslung des Belgiers nach einer Stunde der endgültige Wendepunkt des Spiels. Chelsea führte durch ein Tor des deutschen Nationalspielers Kai Havertz bereits mit 1:0, Man City konnte ohne den Ausnahmespieler nicht mehr ausgleichen, kassierte eine ganz bittere Niederlage gegen die "Blues".

Doch nun gegen Inter Mailand hatte die Geschichte doch noch ein Happy End, sowohl für De Bruyne als auch für City insgesamt: Die "Sky Blues" gewannen durch ein Tor von Rodri (68.) mit 1:0. Krönten sich zum ersten Mal zum Sieger in der Königsklasse. Und trösteten auch Kevin De Bruyne über sein erneutes Verletzungspech hinweg. Schon mit Schlusspfiff konnte der Mittelfeldspieler wieder lächeln, feierte danach ausgelassen mit dem Pokal.

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