Royale Hochzeit in Jordanien – Kate strahlt im Glamourlook

Vor mehr als 140 hochkarätigen Gästen hat Jordaniens Kronprinz Hussein geheiratet. Neben seiner Braut zog vor allem Prinzessin Kate die Blicke auf sich.

Sie gilt schon jetzt als die Royal-Hochzeit des Jahres: Am Donnerstag hat der jordanische Kronprinz Hussein bin Abdullah der saudiarabischen Architektin Rajwa Khalid Alseif das Jawort gegeben. Bei der Zeremonie in Amman waren zahlreiche prominente Gäste zugegen, darunter viele europäische und internationale Royals.

König Abdullah II. und Königin Rania begrüßten ab kurz nach 15 Uhr deutscher Zeit die Hochzeitsgäste ihres Sohnes im Zahran-Palast. Unter den ersten Ankömmlingen befanden sich Prinz William und Prinzessin Kate. Die beiden plauschten eine ganze Weile angeregt mit dem Königspaar, wie Aufnahmen jordanischer Medien zeigen.

Prinzessin Kate wählt besonderen Designer

Die 41-Jährige hatte für die Zeremonie in dem arabischen Land eine Kreation des libanesischen Designers Elie Saab gewählt – genau wie die Braut. Kates hochgeschlossene bodenlange Robe in zartem Rosa war mit aufwändigen Stickereien und Spitzendetails verziert. Funkelnde Ohrringe und eine roségoldene Clutch rundeten den glamourösen Look ab.

Ihre dunklen Haare hatte die dreifache Mutter zum Seitenscheitel gestylt, in großen Wellen fielen sie ihr über die Schultern. Ihr Make-up war in Naturtönen gehalten. Prinz William hatte sich für einen klassischen dunklen Anzug, ein weißes Hemd und eine blaue Krawatte entschieden

Die Teilnahme des britischen Thronfolgers und seiner Ehefrau war über längere Zeit geheim gehalten und erst wenige Stunden vor dem Beginn der Eheschließung von jordanischen Staatsmedien bestätigt worden. Auch Williams Cousine, Prinzessin Beatrice, war mit ihrem Ehemann Edoardo Mapelli Mozzi angereist.

Aus Dänemark kamen derweil Kronprinzessin Mary und Kronprinz Frederik an, Schweden vertraten Kronprinzessin Victoria und Prinz Daniel. Die spanische Ex-Königin Sofia wurde begleitet von ihrem Mann Juan Carlos I. Kurz nach ihnen trafen der niederländische König Willem-Alexander und Ehefrau Máxima sowie König Philippe aus Belgien mitsamt seiner Tochter, Kronprinzessin Elisabeth, ein. Als eine der letzten fuhr Jill Biden, die First Lady der USA, gemeinsam mit Tochter Ashley Biden vor dem Palast in Amman vor.

Prunkvolle Hochzeitszeremonie

Die Trauung fand in einem prunkvollen Pavillon statt. Kronprinz Hussein erschien gehüllt in eine elegante Hochzeitsuniform. Die Braut trug ein figurbetontes, bodenlanges Kleid, das besonders mit einem asymmetrischen Dekolleté sowie einer meterlangen, abnehmbaren Schleppe mit floralen Verzierungen begeisterte.

Nach der Trauung schritten die frischvermählten Eheleute in einen Innenhof des Palasts, und nahm die Glückwünsche der anwesenden Prominenz entgegen. Später fuhr das Brautpaar dann in einer Autokolonne vom Zahran-Palast zum Al-Husseiniya-Palast westlich der Hauptstadt Amman. Das jordanische Volk bejubelte dabei die Frischvermählten.

Kronprinz Hussein bin Abdullah und Rajwa Khalid Alseif zeigten sich nach ihrer Eheschließung dem jordanischen Volk.

Kronprinz Hussein bin Abdullah und Rajwa Khalid Alseif zeigten sich nach ihrer Eheschließung dem jordanischen Volk. (Quelle: Nasser Nasser/AP)

In Amman folgten Tausende Schaulustige der Kolonne, die Straßen waren mit Fotos des 28-jährigen Hussein und seiner gleichaltrigen Braut gesäumt. Es war ein großer Tag für das haschemitische Königreich, das ein enger Verbündeter des Westens ist. Trotz hoher Staatsverschuldung und Arbeitslosigkeit gilt Jordanien als Hort der Stabilität im Nahen Osten. Bereits bei den aufwändigen Feierlichkeiten in den Tagen vor der Hochzeit hatte sich das Königshaus sehr volksnah gegeben und so zum Zusammenhalt der Jordanier beigetragen.

Auf Hussein kommt viel Verantwortung zu. Wenn sein 61 Jahre alter Vater Abdullah II. dereinst nicht mehr auf dem Thron sitzt, soll Hussein in der parlamentarischen Monarchie Jordaniens das Staatsoberhaupt mit weitreichenden politischen Befugnissen und zugleich Oberbefehlshaber der jordanischen Armee werden. Der seit 1999 amtierende König hat seinen ältesten Sohn systematisch auf die künftige Aufgabe vorbereitet. So besuchte Hussein wie sein Vater die britische Elite-Militärakademie Sandhurst und studierte danach Geschichte an der Georgetown University in Washington.

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