Pokal-Panne: Kuriose Szene nach Finale der French Open

Iga Świątek gewinnt zum insgesamt dritten Mal das Grand-Slam-Turnier in Paris. Bei der Siegerehrung aber passiert ein Missgeschick.

Was für ein packendes Damen-Finale bei den French Open am Samstag: Iga Świątek gelang in einem mitreißenden Duell mit Turnierüberraschung Karolina Muchová die Titelverteidigung. 6:2, 5:7, 6:4 hieß es nach 2:46 Stunden gegen die Tschechin.

Es ist bereits der vierte Grand-Slam-Titel für die 22-Jährige, die neben den French Open (2020, 2022, 2023) auch die US Open (2022) gewinnen konnte. Die Polin hat also bereits Erfahrung darin, Trophäen bei den Major-Turnieren in die Höhe zu stemmen – besonders in Paris.

Und trotzdem sorgte Świątek bei der Siegerehrung am Samstagnachmittag für einen Lacher.

Was war passiert?

Nach dem Finale stieg Świątek auf das Podium am Court Philippe Chatrier, bekam von Tennis-Legende Chris Evert (siegte selbst sieben Mal in Paris) die "Coupe Suzanne Lenglen" überreicht. Der elegante, silberne Pokal wird seit 1979 der Siegerin des Damen-Endspiels überreicht, ist benannt nach der französischen Tennis-Ikone Suzanne Lenglen. Legenden wie Evert, Steffi Graf oder Serena Williams hatten die Trophäe bereits in ihren Händen.

Bei ihrem dritten Triumph in Paris aber will Świątek offenbar zu ungestüm feiern, hält den Pokal in beiden Händen, stemmt ihn über ihren Kopf – und macht dann einen Fehler: Sie schüttelt ihn vor Freude. Dadurch fällt der Deckel ab, fällt auf den Podest-Rand, Świątek greift hinterher, dann aber fällt er vollständig auf den Court hinab. Świątek fasst sich lachend an den Kopf. Immerhin: Gilles Moretton, Chef des französischen Tennisverbands, ist zur Stelle und reicht ihr den Deckel wieder hoch.

Doch Świątek geht auf Nummer sicher – und verzichtet erst einmal auf die "Reparatur". Für einen Lacher war damit auf jeden Fall gesorgt.

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