Plötzlich dringen bei Begräbnis Klopfgeräusche aus dem Sarg

Eine Familie bei einer Begräbnisfeier: Plötzlich ertönen laute Klopfgeräusche aus dem Sarg. Als die Angehörigen den Deckel öffnen, trauen sie ihren Augen nicht.

Die Geschichte klingt wie der Albtraum aus einem Gruselschocker a là Hollywood. Bei einer Begräbnisfeier in Ecuador hörten etwa 20 Angehörige plötzlich ungewöhnliche Geräusche, die aus dem Sarg kamen, der in der Mitte des Raumes in einem Begräbnisinstitut aufgebahrt war. Als sie den Deckel öffneten, fanden sie die vermeintlich Tote höchst lebendig.

Was war passiert? Bella Montoya, eine pensionierte Krankenschwester zentralecuadorianischen Stadt Babahoyo war am Freitag mit schweren gesundheitlichen Problemen in die Notaufnahme des örtlichen Hospitals eingeliefert worden, wie der US-amerikanische Fernsehsender CBS berichtet. Dort wurde die bewusstlose Frau, die offenbar einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt erlitten hatte, vergeblich versucht zu reanimieren. Wenige Stunden später erklärten die Ärzte Montoya für tot.

Nach fünf Stunden ertönen plötzlich Klopfgeräusche

Noch am selben Tag brachte ihre Familie den vermeintlichen Leichnam zu einem Bestattungsinstitut, rief weitere Angehörige zusammen und hielt eine kleine Begräbnisfeier ab. "Nach ungefähr fünf Stunden des Beisammensein hörten wir plötzlich laute Geräusche aus dem Sarg", erzählte Barbara Montoya, die Tochter der vermeintlich Verstorbenen ecuadorianischen Medien. "Meine Mutter lag da, eingewickelt in Tücher und haute gegen die Sargwände. Als wir den Sarg öffneten, sahen wir, dass sie schwer atmete."

Die Familie brachte Bella Montoya sofort in die Notaufnahme. Dieses Mal scheint es so, als konnten die Ärzte das Leben der pensionierten Krankenschwester retten. "Sie wird beatmet, ihr Herz ist stabil. Als der Doktor sie in die Hand kniff, reagierte sie", erzählt Tochter Barbara der Zeitung "El Universo".

Ecuadorianische Medien berichteten über den Fall und sprachen von einer wundersamen "Auferstehung". "Allmählich verstehe ich, was da eigentlich passiert ist", sagte Barbara Montoya am Montag. "Ich will nur, dass es meiner Mutter wieder besser geht und ich sie wieder an meiner Seite habe."

Das ecuadorianische Gesundheitsministerium hat inzwischen eine Untersuchungskommission eingerichtet, die herausfinden soll, was in dem Hospital falsch gelaufen sein könnte. Auch gegen die behandelnden Ärzte wird ermittelt.

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/buntes-kurioses/id_100191024/beerdigung-ploetzlich-dringen-klopfgeraeusche-aus-dem-sarg.html