Passagiere litten mehrere Stunden im Hitze-Zug

In der Nähe von Bad Lausick ist ein nicht klimatisierter Regionalzug liegengeblieben. Nach über vier Stunden wurde er abgeschleppt.

Bei Temperaturen von fast 30 Grad ist am Sonntagnachmittag ein Regionalzug in der Nähe von Bad Lausick bei Leipzig mehr als vier Stunden liegengeblieben. Es habe einen Fahrzeugschaden gegeben, sagte ein Sprecher der Mitteldeutschen Regiobahn. Der Zug sei nicht klimatisiert gewesen, die Fenster hätten sich aber öffnen lassen. Wie ein Reporter vor Ort berichtet, wurde die Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Lausick und der Rettungsdienst alarmiert, weil mehrere Fahrgäste dehydriert waren.

Die Deutsche Bahn (DB), auf deren Streckennetz der Zug liegengeblieben war, sperrte die Strecke nach Angaben eines DB-Sprechers zwischen 13.16 Uhr und 17.40 Uhr. Der Zug wurde demnach nach Leipzig geschleppt, wo die Fahrgäste aussteigen konnten. Nach Reporter-Angaben wurde der schweißtreibende Einsatz unter dem Applaus der Fahrgäste beendet.

Die Bahn war den Angaben nach von Chemnitz auf dem Weg nach Leipzig. Der betroffene Abschnitt war dem DB-Sprecher zufolge eingleisig. Der Zug soll laut Mitteldeutscher Regiobahn am Montag begutachtet werden.

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