Netzhoppers machen großen Schritt in Richtung Bundesliga-Lizenz

Die Volleyballer der Netzhoppers KW-Bestensee haben einen großen Schritt zum Erreichen der Bundesliga-Lizenz gemacht. Wie Ex-Nationalspieler Dirk Westphal am Mittwoch über den Instagram-Kanal der Brandenburger verkündete, haben die Netzhoppers fristgerecht 80 Prozent des Etats für die kommende Saison gedeckt. Somit nimmt der Klub trotz angemeldeter Insolvenz die nächste Hürde im Lizenzierungsverfahren.

100 Prozent Etat bis Ende Juni

Bis zum Mittwoch, dem 31. Mai, mussten die Netzhoppers der Volleyball-Bundesliga (VBL) gegenüber nachweisen, dass die besagten 80 Prozent des Etats durch Geldgeber garantiert sind. Laut Westphal sei dies mit der Unterschrift eines letzten Sponsoren-Vertrags am Stichtag der Fall. "Es war eine Punktlandung", sagte der Verantwortliche der Netzhoppers, der von "intensiven letzten Wochen und Tagen" sprach.

Mitte April hatte die Ballsportliga-GmbH, der Träger der Netzhoppers einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens eingereicht. Dennoch möchte der Klub mit seiner Profimannschaft auch in der kommenden Saison in der VBL an den Start gehen. Damit den Brandenburgern die hierfür notwendige Lizenz erteilt wird, müssen sie nun bis Ende Juni nachweisen, dass auch die restlichen 20 Prozent des geplanten Etats gedeckt sind. Dass diese 20 Prozent aktuell noch fehlen, erklärte Dirk Westphal am Mittwoch.

Gleichzeitig betonte Westphal auch, dass der Klub nun – neben der weiteren Finanzierung – auch die weiteren Planungen und Vorbereitungen für die kommende Saison vorantrieben könne. "Jetzt können wir uns mit Kaderplanung beschäftigen, der Planung der Heimspiele und auch dem Aufbau der Geschäftsstelle", erklärte er. So hätte man bereits in den vergangenen Wochen Gespräch mit Spielern geführt, die man nun angesichts der genommenen 80-Prozent-Hürde zum Abschluss bringen könne.

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