Nach Reitunfall: PSG-Keeper Rico wieder im Koma

Der Reitunfall des spanischen Torwarts hatte für Schlagzeilen gesorgt. Nun aber werden sich die Sorgen um den Schlussmann nochmals vergrößern – er hat offenbar einen Rückschlag erlitten.

PSG-Torwart Sergio Rico liegt Wochen nach seinem schweren Reitunfall wieder im Koma. Dies berichtete das französische Sportmagazin "L'Équipe" am Samstag unter Berufung auf das behandelnde Krankenhaus in Sevilla.

Demnach sei er auf dem Weg der Besserung gewesen, nach Beendigung der Sedierung aber wieder ins Koma gefallen, sodass erneut eine Sedierung notwendig geworden sei. Der Begriff beschreibt die Dämpfung von Funktionen des zentralen Nervensystems durch Beruhigungsmittel (Sedativum oder Sedativ) und auch Schmerzmittel (Analgetikum), der Patient wird in einen "Dämmerungszustand" versetzt.

"Wir warten auf Dich"

Der 29-Jährige hatte Ende Mai bei einem Reitunfall ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten, als er Berichten zufolge von seinem Pferd gefallen sei. Ehefrau Alba Siva postete noch zwei Tage nach dem Unfall ein Hochzeitsbild der beiden bei Instagram, schrieb dazu: "Lass mich nicht allein, meine Liebe, denn ich schwöre, ich kann nicht, ich weiß nicht, wie ich ohne dich leben soll. Wir warten auf dich, wir lieben dich so sehr" (mehr dazu lesen Sie hier).

Seine Teamkollegen in Paris hatten nach Bekanntwerden des Unglücks beim letzten Saisonspiel gegen Clermont Foot (2:3) kollektiv Aufwärmshirts mit seinem Namen getragen, Torjäger Kylian Mbappé feierte seinen Treffer, indem er das Trikot des Torwarts hochhielt.

Rico war 2020 für sechs Millionen Euro aus Sevilla in die französische Hauptstadt gewechselt, wurde im Januar 2022 für ein halbes Jahr an RCD Mallorca ausgeliehen. Für PSG kam Rico in der abgelaufenen Saison nicht zum Einsatz.

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