Archivbild: Autobahn A 115, Dreilinden, Kleinmachnow. (Quelle: dpa/Schoening)

Bei Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) ist am Montagvormittag ein großer Holzstapel in Brand geraten und hat einen Waldbrand ausgelöst. Die brennende Fläche sei zwischen 100 und 200 Quadratmeter groß, sagte Brandenburgs Waldbrandschutzbeauftragter Raimund Engel der Deutschen Presse-Agentur.

Es gab vorübergehend viel Rauch, der wegen des Nordwestwindes auch die Sicht auf der nahegelegenen Autobahn 115 zwischen Kleinmachnow und Potsdam-Babelsberg verschlechterte. Nach bisherigen Erkenntnissen kam niemand zu Schaden. Gegen 11:30 Uhr gab die Leitstelle bereits wieder Entwarnung. Der Brand war zu diesem Zeitpunkt größtenteils gelöscht, wie ein Feuerwehrsprecher dem rbb sagte. Warum das Feuer ausgebrochen ist, war zunächst nicht bekannt.

Bislang 56 Waldbrände in Brandenburg

Auch in anderen Gebieten in Brandenburg sind an Pfingsten Waldbrände ausgebrochen. So kam es In Lindow im Landkreis Ostprignitz-Ruppin und in Finsterwalde im Kreis Elbe-Elster am Montag nach Angaben des Waldbrandschutzbeauftragten zu Waldbränden. Ein Brand in Jämlitz im Kreis Spree-Neiße an der Grenze zu Sachsen auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern sei bereits gelöscht.

Seit Beginn der Waldbrandsaison Anfang März gab es nach Angaben von Engel 56 Brände im Land. "Das ist immer noch verhalten", sagte er. Im vergangenen Jahr seien es Ende Mai 142 Waldbrände gewesen. Mit dem relativ kühlen Frühling habe Brandenburg viel Glück gehabt. Brandenburg ist nach Angaben des Landesbetriebs Forst mit ausgedehnten Kiefernwäldern, geringem Niederschlag und leichten Sandböden bundesweit das Land mit der höchsten Waldbrandgefährdung.

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