BR Volleys verpassen die Überraschung in Perugia

Die Berlin Recycling Volleys sind trotz eines starken Auftritts beim italienischen Spitzenteam Sir Safety Perugia im Viertelfinale der Champions League ausgeschieden. Der Deutsche Meister und Pokalsieger musste sich im Rückspiel auf dem Stiefel trotz zweimaliger Satzführung mit 2:3 (26:24, 21:25, 25:22, 17:25, 13:15) geschlagen geben. Das Hinspiel in Berlin vor einer Woche war 1:3 verloren gegangen.

Volleys ebenbürtig

Die Volleys spielten im Pala Barton von Perugia zeitweise furios auf. Anton Brehme holte im ersten Durchgang bei 24:23 den ersten Satzball, Ruben Schott durch Anschlagen des gegnerischen Blocks den zweiten - und den dritten verwertete schließlich Marek Sotola zum überraschenden 26:24.

Den Satzverlust hatte Perugia offenbar noch nicht als Wachmacher begriffen. Die BR Volleys blieben ebenbürtig und ließen sich auch vom Verlust des zweiten Durchgangs nicht vom Kurs abbringen. Zuspieler Johannes Tille führte nicht nur umsichtig Regie, er blockte auch stark und sorgte mit seinem Aufschlag immer wieder für Druck auf den Gegner. Dazu gefiel Libero Satoshi Tsuiki mit teilweise spektakulären Abwehraktionen.

Bei einer 2:1-Satzführung witterten die Berliner sogar vage die Chance, den Favoriten mit einem 3:1-Sieg in einen für das Weiterkommen entscheidenden Golden Set zu zwingen. Doch Perugia konterte und übte im vierten Abschnitt die von Beginn an erwartete Dominanz aus. Aufgrund des Hinspielsieges reichten den Italienern die zwei gewonnenen Sätze zum Einzug ins Halbfinale. Im anschließenden Tiebreak ging es für beide Mannschaften dadurch nur noch ums Renommee.

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